Rütteln macht aus normalen Weinen Spitzenchampagner. Für diesen Vorgang wird seit jeher ein sogenanntes Rüttelpult verwendet. Dass diese traditionellen Lochbretter auch anders verwendet werden können, beweist Jean-Pascal Deschamps. Der Kunsthandwerker fertigt aus den traditionellen Gestellen stylische Couchtische.
Ursprünglich stammt das Rüttelpult aus der Champagne. Die Gestelle sind mit Öffnungen versehen, in die Weinflaschen zum Enthefen gesteckt werden. Die Rüttelpulte werden dann wie eine Leiter im spitzen Winkel aufgestellt, so dass die Flaschen mit dem Kopf voran nach unten geneigt werden. Die Flaschen werden dann täglich gedreht und das Rüttelpult gekippt. Bis zum Ende der Rüttelperiode nach zwei bis drei Monaten lagern sich so sämtliche Rückstände am Korken ab.
Diese zur traditionellen Champagnerherstellung verwendeten Rüttelpulte nutzt Jean-Pascal Deschamps, um daraus Couchtische mit Geschichte zu fertigen. Jedes Stück ist handgemacht und besteht aus alter französischer Massiveiche. Die Rüttelpulte werden in zwei Hälften geteilt. An die Lochbretter befestigt der Kunsthandwerker geschwungenes Schmiedeeisen als Tischbeine. So wird jeder Champagner-Rüttelpult-Tisch zu einem Unikat - ein echtes Liebhaberstück eben. (Gesehen bei Team4living.de ab 1.498 Euro)
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