Wenn in Niederösterreich die Marillen reif sind, stehen in den Hauptanbaugebieten wie der Wachau zahlreiche Feste und Feiern auf dem Programm. Dabei gibt es alle möglichen Leckereien, die sich aus der Marille herstellen lassen, aber natürlich auch Wein und Deftiges aus heimischen Küchen. Schließlich hat die süße Frucht in Niederösterreich sogar den Status eines "Nationalsymbols". Die Wachauer Marille ist bekannt für ihre Süße und fein ziselierte Säure.
Das älteste Marillenfest bietet das Städtchen Spitz and der Donau, wo man die gelungene und ertragreiche Ernte schon seit dem Jahr 1950 feiert. Ort des festlichen Geschehens ist der Kirchplatz, wo zahlreiche Stände aufgebaut sind, an denen nicht nur Produkte aus der aktuellen Ernte angeboten und verkostet werden, sondern auch solche aus früheren Jahrgängen. Dazu gehören unter anderem auch die lange gelagerten und mit Recht weltberühmten Wachauer Marillenbrände.
Wer sich die Marillenknödel nicht vor Ort schmecken lassen kann, bereitet sie einfach zu Hause zu. Das Gasthaus Gusenbauer in Krems-Thallern verrät Dine&Fine das Rezept für Wachauer Marillenknödel (Thallerner Hauptstr. 30, www.gasthaus-gusenbauer.at).
Wachauer Marillenknödel
Zutaten
Für den Teig:
1/4 kg Topfen (Quark)
60 g Butter oder Margarine
2 Esslöffel Grieß
140 g Mehl
eine Prise Salz
1 Ei
Außerdem:
Marillen
Zuckerwürfel
ein bisschen Marillenbrand
Brösel
Zubereitung
Die Zutaten für den Teig vermengen und eine halbe Stunde ruhen lassen. Die Marillen entkernen, einen Schuss Marillenbrand auf die Zuckerwürfel geben und an Stelle der Kerne in die Marillen füllen, Marillen mit Teig umhüllen und Knödel formen.
Die Knödel in reichlich Salzwasser kochen, herausnehmen, in einer Pfanne in Butter-Zucker-Brösel schwenken
In Österreich heißt der italienische Lungo "Verlängerter". Infos und Rezept bei Kaffee-freun.de












